Terrassendielen wenn dann Hartholz

Die mit März 2020 begonnene weltweite Corona-Pandemie hat die Menschen immer mehr und mehr sich ins Private zurückziehen lassen. Ins Private zurückziehen, das bedeutet aber keinesfalls, dass man sich nur im Haus verkriecht. Wer einen schönen Garten hat, der hat vielleicht schon im ersten Pandemie-Sommer einige gesparte Euro von der Bank geholt und in den Ausbau bzw. die Neugestaltung der Garten-Terrasse gesteckt. Andere haben sich jetzt erst ein Haus mit Garten gekauft, weil eben die Vermutung naheliegt, dass auch der Sommer 2022 nicht so werden wird wie es früher einmal war und dass man nicht unbeschwert ausgehen oder in Urlaub fahren kann. Das Hauptaugenmerk gehört bei einer Terrasse dabei neben dem Kauf neuer Gartenmöbel auch der Gestaltung des Bodens, auf dem die Gartenmöbel stehen. Und wenn es sich um Outdoor-Gemütlichkeit handelt, dann sollte mit Holz gearbeitet werden. Terrassendielen aus Hartholz sind hier das Nonplusultra.

Terrassendielen – worauf achten

Beim Kauf von Terrassendielen muss auf mehrere Faktoren geachtet werden. Das Material und der Preis sind hier die entscheidenden Faktoren. Zu Holz als Material für die Herstellung von Terrassendielen gibt es dabei keine Alternative. Denn Holz ist im Rahmen der Gartengestaltung inzwischen ein klassischer und beliebter und vor allem bewährter Werkstoff. Bei Terrassendielen gibt es natürlich wie bei Holzmöbeln zwischen den einzelnen Holzarten einige Unterschiede. Das heißt, diese Unterschiede beziehen sich auf Qualitätsunterschiede. Das heißt, beim Kauf von Terrassendielen sollte auf jeden Fall auf die Holzart geachtet werden, aus denen die Terrassendielen hergestellt werden. Den Einstieg stellen dabei Terrassendielen aus kesseldruckimprägnierten einheimischen Nadelhölzern dar. Häufig verwendet wird für die Herstellung von solchen Terrassendielen Kiefernholz. Diese Terrassendielen verfügen über eine nur begrenzte Widerstandsfähigkeit und Lebensdauer. Terrassendielen aus robusteren Holzarten kommen, ohne ein Imprägnierung aus. Hochwertige Holz-Terrassendielen sind aus Ipe Holz, Douglasie-Holz oder aus dem Holz der sibirischen Lärche. Etwas hochpreisiger sind Holzarten wie Garapa oder Bangkirai. Diese exotischen Holzarten besitzen eine starke Widerstandswerte gegen Witterung und Holzschädlinge. Diese werden von ihrer Qualität noch einmal von Holzarten wie Ipé und Tali überboten. Alternativen bieten Holzarten wie Robinie oder Teak.

Alternative zu exotischem Hartholz

Das exotische Harthölzer deutlich teuer sind und eine schlechte Ökobilanz haben, setzen viele auf Thermo-Holz. Hierbei wird einheimisches Holz mit einem Hitzeverfahren mit Wasserdampf bearbeitet. Chemikalien kommen bei diesem Verfahren nicht zum Einsatz. Das Resultat ist ein Terrassendielen-Holz, das über eine hohe Widerstandsfähigkeit verfügt – gegen holzschädigende Pilze und Insekten und Witterungseinflüsse. Zu Thermo-Holz verarbeitet werden klassische und einheimische Holzarten wie Fichte, Esche und Kiefer sowie Rotbuche. Letztere hat die höchsten Dauerhaftigkeitswerte. Beliebt ist Thermo-Holz für die Herstellung von Terrassendielen aber nicht nur wegen seiner Robustheit, sondern auch wegen seiner markanten und dunklen Farbtöne. Der Nachteil von Terrassendielen aus Thermo-Holz ist, dass es recht schnell vergraut. Regelmäßiges Ölen ist unumgänglich.

Fazit

Terrassendielen gelten im Allgemeinen als sehr robust und langlebig. Im Vergleich zu Fließen bzw. Natursteinbelägen auf Terrassen sind Terrassendielen aber teurer. Aus diesem Grund erwarten die Verbraucher aber auch eine lange Haltbarkeit der Terrassendielen. Statt die Terrasse aber mit günstigen Dielen zu belegen, sollte wegen der Optik und der Langlebigkeit die Wahl auf Hartholz-Terrassendielen fallen.

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